Wie kommt eine fünfköpfige Familie an zwei Berner Sennenhunde? Ganz einfach:

Wir suchten für unsere Söhne Florian, Benedikt und Simon einen gutmütigen Spielgefährten, der mit ruhiger Konsequenz leicht erziehbar sein sollte. Wir wollten auch unsere Nachbarschaft durch ausdauerndes Gebell nicht in Mitleidenschaft ziehen. Der Hund sollte den Briefträger in Ruhe seine Arbeit verrichten lassen aber gleichzeitig ungebetenen Zeitgenossen durch sein imposantes Auftreten und die Resonanz seiner tiefen Stimme deutlich mitteilen, was unter Hoftreue zu verstehen ist. Alles in allem: ein Berner Sennenhund.

Nun ist Aischa, unsere Berner-Hündin, schon einige Jahre bei uns. Die Kinder wachsen mit ihr auf und rückwirkend betrachtet haben wir die richtige Entscheidung getroffen. Am glücklichsten ist Aischa, wenn sie die ganze Familie beieinander hat. Mit umwerfender Gutmütigkeit erträgt sie allen Trubel und Unruhe, die - nicht nur unsere- Kinder mit sich bringen.

Diese prachtvollen Tiere vereinen in ihrem Wesen so vieles, von dem unsere Welt heute etwas mehr haben sollte:

Liebenswürdigkeit, Gutartigkeit, Sensibilität, Genügsamkeit, Zuverlässigkeit und nicht zuletzt das feine Empfinden, wann Mut und wann intelligente Zurückhaltung angesagt ist.

 

Chelsey vom Tecklenburger Land ( genannt Momo) ist Aischa’s Tochter aus dem C-Wurf. Sie ist eine ganz besondere Berner-Hündin, weil sie von Geburt an bei uns blieb (“Mama’s Liebling”). Es gibt seit dem Dinge, die etwas komplizierter geworden sind, zum Beispiel, wenn zwei Berner-Hündinnen mit einer fünfköpfigen Familie auf der Insel Texel die Herbstferien verbringen wollen, aber dafür entschädigen die beiden uns täglich.